Anders wie die Anderen oder völlig normal?

Täglich wird uns suggeriert wie wir uns in der Gesellschaft gemeinschaftlich oder persönlich zu verhalten haben.Bei manchen funktioniert das fabelhaft. So mußte ich gestern die vielgepriesene Anonymität, welche einen weniger persönlich angreifbar macht, in einer völlig falschen Anwendung sehen.In einem Gespräch mit dem Thema " fernbleiben eines Schulkindes vom Schuldienst und den damit verbundenen Auswirkungen, sowie den einhergehenden Folgen " zeigte sich jemand sehr in einem Zwiespalt gebracht.Wie soll man so wenig Informationen wie möglich von sich preis geben, aber jederzeit erreichbar sein? In diesem Fall fehlte die Einsicht, der Schule lieber fünf Telefonnummern mit zu teilen ( wo ich auf jeden Fall unter einer erreichbar bin ), statt nur einer und die nur notgedrungen. Man möchte ja anonym bleiben!!!Persönliche Anonymität oder bestmögliche Fürsorge für den Fall das mein Kind in der Schule oder Schulweg schaden nimmt? Für mich eine Entscheidung von Bruchteilen einer Sekunde. Dieses Gespräch dauerte länger als 30 Minuten, ohne es zu einem wirklichen Resultat zu führen.Nun frage ich mich, bin ich denn leichtsinnig, anders oder ist es hier mal ein anderer?

2.9.16 10:26, kommentieren

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Das Los eines Außenseiters

Gestern war wieder so ein Tag wo ich mich fragte wer das bessere Los gezogen hat? Ich oder meine netten Kollegen? Ich Fang mal von vorn an. Gestern sollte unser Sommerfest statt finden und ich entschied schon vor geraumer Zeit das ich daran nicht teilnehmen werde. Aufgrund mehrerer Vorfälle nehme ich schon die letzten Jahre an solchen Festen nicht mehr teil. Ich bin aber auch nicht die einzige. Sicherlich verstehe ich mich mit einigen Kollegen sehr gut und hab sehr gute Freunde unter ihnen, aber der Großteil ist einfach nur hinterlistig. Da ich ja wie besagt schon seit längerer Zeit entschieden habe nicht teil zu nehmen, wurde ich gestern als einzige auf Spätschicht gesetzt. Ich erfuhr zwei tage vorher wer die Schicht (aus einem anderen Store) führen würde und war schon sehr erfreut. Der Tag kam und meine Freude wurde nicht enttäuscht. Als ich meine Schicht antrat, waren noch einige meiner Kollegen mit da. Zu meiner Zeit fingen 3 Leute aus einem anderen Store an, mit denen ich mich auf Anhieb verstand. 15.45 Uhr fing dann der besagte Schichtführer an, den ich schon seit einiger Zeit kannte. Ab da wurde es immer besser, soviel hatte ich schon lang nicht mehr auf Arbeit gelacht. Wir hatten solchen Spass und selbst die drei fremden machten den ganzen Spass mit. 17.00 Uhr fing dann die Nachtschicht von dem fremden Schichtführer an und es wurde immer besser. Sie waren ja zum ersten mal in unserem Store und hatten sehr viele fragen. Die meistens unter großem Gelächter beantwortet wurden. Das war aber nicht negativ, sondern wir haben alle wie wir waren über uns selbst gelacht. Zeitweise wurde es auch sehr nass, da wir alle der Meinung waren jeder hat eine Eiswürfelchallange verdient. Es war alles so normal und perfekt zwischen uns. Mit den Herren verstand ich mich besonders gut. Ich konnte schon immer besser mit Männern als mit Frauen. 21.00 Uhr kam ein Kollege von mir bei uns vorbei. Keine Ahnung warum, scheinbar um wieder zu schnüffeln? Er ist auch so ein Arsch der über jeden her zieht, nur die meisten kapieren es nicht. Ich lies mich davon nicht irritieren, im Gegenteil, ich zeigte ihm sogar wie wohl ich mich fühlte. Von einer Freundin erfuhr ich, das die Party sehr zu wünschen übrig ließ und das sie schon 21.30 Uhr zu Hause war. Ich muss dazu sagen sie ist ne echte Partymaus. Also für mich war es seit langem mal wieder eine traumhafte Schicht und ich würde immer wieder so entscheiden. Wenn ich nun alles zusammen fasse, hatte ich als Außenseiter das bessere Los und ich fühle mich großartig damit.

31.8.16 06:51, kommentieren