Sorgen einer Tochter

Ich bin ein sehr verträumter Mensch. Die Sehnsucht nach einer glücklichen Familie ist sehr groß. Jahrelang hab ich es mir gewünscht und nun habe ich es endlich geschafft. Was soll ich sagen, meine Kindheit war schon schön, aber im Nachhinein habe ich ein anderes Gefühl. Ich habe mich immer sehr gut mit meiner Mutter verstanden, aber ihr täglicher Alkoholkonsum war mir schon immer ein Dorn im Auge. Die Geburt meines Sohnes und die Erkrankung an einer Blutarmut veranlasste sie zu einer eineinhalb jährigen Pause und dies war für uns drei Geschwister die schönste Zeit mit ihr. Aus irgendeinem Grund fing sie wieder an, sie kann mir bis heute nicht den Grund dafür nennen. Vor zwei Jahren litt sie wieder an ihrer Blutarmut und es wurde festgestellt das sie kurz vor einer Leberzirrhose steht, eigentlich der Anlass um auf zu hören. Aber es hielt nicht lange vor. Ich frage mich nur warum? Jeder sagt mir das ich ihr nicht helfen kann, solange sie es nicht selbst will und es sich selbst eingesteht. Aber trotzdem würde ich ihr gern helfen, da ich mir sehr große Sorgen mache. Leider haben wir zur Zeit keinen Kontakt, aber meine Gedanken schweifen täglich zu ihr. Meinen Geschwistern geht es genauso wie mir und durch den familiären Disput wurden wir enger zusammen geschweißt als je zu vor.

29.8.16 11:29

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